Projekt auf einen Blick
Ein technischer Dienstleister im Bereich Tunnelbau und Instandhaltung im Kanton Tessin suchte nach Möglichkeiten, die Projektplanung effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Personalbindung zu verbessern. Mit Unterstützung von REFA: Suisse wurde eine praxisgerechte Projektstruktur mit realistischen Aufwandswerten entwickelt. Die Einbindung der Teamleiter in die Analyse führte zu einer höheren Akzeptanz – und die Führungskräfte wurden durch klare, visuelle Prozesspläne entlastet.
Fachliche Umsetzung:
- Aufnahme und Strukturierung typischer Projektabläufe im Instandhaltungsbereich
- REFA-basierte Aufwandsermittlung für Planung, Ausführung und Dokumentation
- Einbindung von Teamleitungen in die Ablaufanalyse und Bewertung
- Visualisierung der Prozesse in übersichtlichen Projektplänen
- Entwicklung eines standardisierten Planungsrahmens
- Ableitung von Massnahmen zur Führungskräfteentlastung und Teamstärkung
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Ausgangssituation
Das Unternehmen war im Tunnelbau und der turnusmässigen Instandhaltung von sicherheitsrelevanten Infrastrukturen tätig. Die Projektplanung beruhte bisher stark auf Erfahrungswerten einzelner Personen – mit teils grossen Abweichungen im Ressourceneinsatz. Die Führungskräfte waren häufig operativ gebunden und konnten sich nur begrenzt auf übergeordnete Aufgaben konzentrieren.
Zudem fehlte es an klaren Strukturen, um neue Mitarbeitende effizient einzuarbeiten oder die Einsatzplanung systematisch zu gestalten.
Zielsetzung & Vorgehensweise
Zielsetzung:
- Vereinfachung und Standardisierung der Projektplanung
- Entlastung der Führung durch strukturierte Abläufe
- Stärkung der Personalbindung durch transparente Prozesse
Vorgehensweise:
- Gemeinsame Erfassung aller relevanten Arbeitsschritte pro Projekttyp
- Aufwandsermittlung nach REFA-Methodik zur Kalkulationsgrundlage
- Visualisierung der Prozesse für Führung, Teams und neue Mitarbeitende
- Workshops mit Teamleitungen zur Bewertung und Optimierung
- Ableitung konkreter Planungs- und Kommunikationsstandards
- Integration der Ergebnisse in die tägliche Projektplanung
Erkenntnisse & Ergebnisse
Die Analyse zeigte, dass viele Projektverzögerungen nicht auf technische Ursachen, sondern auf unklare Abläufe und mangelnde Kommunikation zurückzuführen waren. Durch die neue Projektstruktur mit REFA-basierten Aufwandswerten konnten Planungen realistischer gestaltet und Engpässe frühzeitig erkannt werden.
Die Einbindung der Teamleitungen stärkte nicht nur deren Verantwortung, sondern auch die Identifikation mit dem Unternehmen. Die Führungskräfte gewannen durch die strukturierten Prozesspläne mehr Handlungsspielraum für strategische Aufgaben.
Erzielte Effizienzgewinne
- REFA-basierte Projektstruktur mit realistischen Aufwandswerten
- Einbindung der Teamleitungen in Analyse und Planung
- Entlastung der Führungskräfte durch transparente Abläufe
- Höhere Mitarbeitermotivation durch Klarheit und Beteiligung
Empfehlungen von REFA: Suisse
Gerade im technischen Dienst und in sicherheitskritischen Branchen wie dem Tunnelbau ist es entscheidend, klare Strukturen und belastbare Planungsdaten zu schaffen. REFA: Suisse empfiehlt, Erfahrungswissen systematisch zu dokumentieren und Führungspersonen durch standardisierte Abläufe zu entlasten.
Die gezielte Einbindung der Mitarbeitenden erhöht dabei nicht nur die Qualität der Planung, sondern auch die langfristige Bindung ans Unternehmen.
Fazit
Mit REFA: Suisse konnte ein Engineering-Dienstleister im Tessin seine Projektplanung auf eine neue Stufe heben. Die Kombination aus REFA-Methodik, Team-Einbindung und visuellen Abläufen führte zu mehr Effizienz, besserer Führung und höherer Mitarbeiterbindung – ganz im Sinne nachhaltiger Instandhaltung.



