REFA Suisse GmbH

Fallbeispiele aus
der Beratungspraxis.

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  • Case Study Präzisionsindustrie – Prozessanalyse in der Uhrenmontage

Projekt auf einen Blick

Ein auf hochwertige Uhrwerke spezialisiertes KMU aus der französischsprachigen Schweiz stand vor der Herausforderung, die Durchlaufzeiten in der Feinmontage zu verkürzen und gleichzeitig die Mitarbeitenden zu entlasten. Gemeinsam mit REFA: Suisse wurde der Montageprozess analysiert und auf Basis belastbarer Zeitdaten neu strukturiert. Ergebnis: 15 % kürzere Durchlaufzeiten, praxisnahe Taktung und mehr Transparenz für Teamleitungen.

Fachliche Umsetzung:

- Erhebung von Zeitdaten nach REFA-Methodik (inkl. Multimomentaufnahme)
- Detaillierte Prozessanalyse in der Feinmontage
- Identifikation von Unterbrechungen und nicht-wertschöpfenden Tätigkeiten
- Einführung einer taktzeitbasierten Ablaufstruktur
- Begleitung der Teamleitungen bei der Umsetzung im Shopfloor
- Integration praxisgerechter Steuerungskennzahlen

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Ausgangssituation 

Das Unternehmen fertigt komplexe Uhrwerkskomponenten in kleinen Serien. Die Montage erfolgt manuell in mehreren Stufen. Trotz eingespielter Teams kam es immer wieder zu Engpässen, unklarer Arbeitsverteilung und fehlender Transparenz im Ablauf. Die Führungskräfte verfügten über keine verlässlichen Zeitdaten, um gezielt gegensteuern zu können.
Zudem stieg die Belastung der Mitarbeitenden durch ungleich verteilte Aufgaben.

Zielsetzung & Vorgehensweise

Zielsetzung:

  • Reduktion der Durchlaufzeit in der Feinmontage
  • Entlastung der Mitarbeitenden durch klar strukturierte Prozesse
  • Verbesserung der Steuerbarkeit für Teamleitungen

Vorgehensweise:

  1. Analyse der Ist-Prozesse mittels REFA-Erhebungen
  2. Aufnahme und Bewertung aller Montageschritte
  3. Identifikation zeitlicher Schwachstellen und Prozessbrüche
  4. Entwicklung einer taktzeitbasierten Soll-Struktur
  5. Einführung von Steuerungskennzahlen für die Teamleitungen
  6. Praxisnahe Begleitung während der Umsetzungsphase

Erkenntnisse & Ergebnisse

Die Analyse zeigte, dass fehlende Taktung und unklare Schnittstellen zu ineffizienten Abläufen führten. Einzelne Mitarbeitende waren überlastet, andere warteten auf Folgeprozesse. Durch die Einführung einer taktzeitbasierten Struktur konnten die Aufgaben gleichmässiger verteilt und besser abgestimmt werden.
Zudem erhielten die Führungskräfte mit den erhobenen Zeitdaten eine valide Grundlage zur Steuerung und Weiterentwicklung der Prozesse.

Die Mitarbeitenden wurden aktiv in die Neugestaltung einbezogen, was sowohl zur Akzeptanz als auch zur nachhaltigen Verankerung der Änderungen beitrug.

Erzielte Effizienzgewinne

  • 15 % kürzere Durchlaufzeit in der Feinmontage
  • Einführung einer praxisgerechten Taktung der Arbeitsschritte
  • Mehr Transparenz und bessere Steuerungsmöglichkeiten für Teamleitungen
  • Entlastung der Mitarbeitenden durch ausgeglichene Prozessverteilung

Empfehlungen von REFA: Suisse

Für vergleichbare Unternehmen empfiehlt REFA: Suisse, auf valide Zeitdaten und strukturierte Prozessanalysen zu setzen – besonders in manuellen und kleinteiligen Fertigungsprozessen wie der Uhrenmontage. Eine taktzeitbasierte Planung erhöht nicht nur die Effizienz, sondern sorgt auch für eine ausgewogenere Belastung im Team.

Die Einbindung der Mitarbeitenden sowie die Schulung der Führungskräfte im Umgang mit REFA-Daten und Kennzahlen sind dabei zentrale Erfolgsfaktoren.

Fazit

Mit Hilfe von REFA: Suisse konnte ein traditionsreiches Uhrenunternehmen aus der Romandie seine Montageprozesse nachhaltig verbessern. Die Kombination aus fundierter Analyse, praxisnaher Taktung und aktiver Mitarbeitereinbindung führte zu messbaren Effizienzgewinnen – ganz im Sinne von Qualität „Made in Switzerland“.

Ihre Ansprechpartnerin

Bettina Dirks
Bettina Dirks
Koordination Training & Consulting
Telefon: +41 (0) 44 500 2328
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