REFA Suisse GmbH

Fallbeispiele aus
der Beratungspraxis.

Projekt auf einen Blick

Ein international tätiges Medizintechnik-Unternehmen aus der Ostschweiz wollte Transparenz über ungenutzte Effizienzpotenziale in der Montage gewinnen. Mit Unterstützung von REFA: Suisse wurde eine umfassende Potenzialanalyse durchgeführt. Auf Basis valider Zeit- und Prozessdaten konnten Verbesserungsfelder identifiziert und konkrete Maßnahmen für Effizienzsteigerungen definiert werden.
Ergebnis: 18 % messbares Potenzial in der Montage, klare Handlungsfelder und eine priorisierte Roadmap für die Umsetzung.

Fachliche Umsetzung:

- Erhebung von Zeitdaten nach REFA-Methodik
- Multimomentaufnahme zur Ermittlung von Tätigkeitsstrukturen
- Prozessanalyse entlang der gesamten Montagekette
- Identifikation von Verschwendungen (Lean-Waste-Analyse)
- Benchmarking von Leistungskennzahlen
- Erstellung einer praxisgerechten Potenzial- und Maßnahmenmatrix

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Ausgangssituation 

Das Unternehmen fertigt hochpräzise Medizingeräte in kleinen Losgrößen. Aufgrund wachsender Nachfrage stieß die Montage zunehmend an Kapazitätsgrenzen.
Die Geschäftsleitung hatte den Eindruck, dass Abläufe zwar grundsätzlich funktionierten, aber nicht effizient aufeinander abgestimmt waren.
Verlässliche Kennzahlen zu Prozesszeiten, Auslastung und Verschwendung lagen nicht vor. Entscheidungen über Investitionen oder Umstrukturierungen mussten bisher auf Basis von Schätzungen getroffen werden.

Zielsetzung & Vorgehensweise

Zielsetzung:

  • Aufdeckung von Effizienzreserven in der Montage
  • Schaffung valider Datenbasis für Entscheidungen
  • Entwicklung einer priorisierten Maßnahmenplanung

Vorgehensweise:

  1. Durchführung von Zeitstudien und Multimomentaufnahmen
  2. Analyse von Prozessabläufen, Materialflüssen und Schnittstellen
  3. Bewertung von Wertschöpfung vs. Nicht-Wertschöpfung
  4. Erarbeitung einer Potenzialmatrix mit Quick Wins und langfristigen Hebeln
  5. Präsentation der Ergebnisse in einem Management-Workshop

Erkenntnisse & Ergebnisse

Die Potenzialanalyse zeigte: Rund 25 % der erfassten Tätigkeiten waren nicht wertschöpfend, darunter Suchzeiten, Wartezeiten und Doppelarbeiten.
Die Prozesskette wies mehrere Schnittstellenbrüche auf, die zu Verzögerungen führten. Gleichzeitig war die Belastung zwischen den Mitarbeitenden ungleich verteilt.

Durch strukturierte Maßnahmen wie bessere Materialbereitstellung, ergonomische Arbeitsplatzgestaltung und klare Prozessverantwortlichkeiten konnte ein Effizienzpotenzial von 18 % identifiziert und quantifiziert werden.

Erzielte Effizienzgewinne

  • 18 % messbares Potenzial in der Montageprozessen
  • Detaillierte Potenzial- und Maßnahmenmatrix
  • Transparenz über Verschwendungen und Prozessbrüche
  • Fundierte Entscheidungsgrundlage für Management und Investitionen

Empfehlungen von REFA: Suisse

Eine Potenzialanalyse ist besonders für Unternehmen geeignet, die eine klare Datengrundlage für strategische Entscheidungen benötigen – sei es für Investitionen, Reorganisationen oder Wachstumsstrategien.
Mit validen Zeitdaten und einer strukturierten Analyse lassen sich realistische Potenziale quantifizieren und konkrete Handlungsfelder ableiten.

Zentraler Erfolgsfaktor: Frühe Einbindung der Mitarbeitenden in die Analyse, um Akzeptanz und praxisgerechte Umsetzung zu sichern.

Fazit

Durch die Potenzialanalyse von REFA: Suisse erhielt das Medizintechnik-Unternehmen eine transparente und belastbare Grundlage für die Optimierung seiner Montageprozesse.
Die Kombination aus valider Datenerhebung, strukturierter Analyse und praxisnaher Maßnahmenplanung eröffnete messbare Verbesserungsmöglichkeiten – ein entscheidender Schritt für nachhaltiges Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit „Made in Switzerland“.

Ihre Ansprechpartnerin

Bettina Dirks
Bettina Dirks
Koordination Training & Consulting
Telefon: +41 (0) 44 500 2328
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